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Bereit für die fünfte Jahreszeit?

Bald ist es soweit und die fünfte Jahreszeit – der Karneval – beginnt. In deutschen und schweizerischen Karnevalshochburgen wird bereits am 11. November um 11:11 Uhr der Beginn der Karnevalssaison gefeiert. Und um den Ursprung dieses Datums ranken sich viele Mythen.

Dem bekanntesten Mythos nach hat die Bedeutung der „11“ in der Karnevalskultur einen biblischen Ursprung. Hier steht die Zahl zwischen zwei bedeutungsschweren Symbolen: den Zehn Geboten auf der einen Seite und der Zahl der Zwölf Apostel auf der anderen. Diese steht zugleich auch symbolisch für den Neuanfang (das Jahr beginnt nach zwölf Monaten von vorne). Die profane Zahl „Elf“ ist seit jeher eng verbunden mit der Karnevalszeit, da sie zum einen die Norm der Gebote überschreitet und zum anderen auch keine christliche Zahl ist. Die kleinste aller Schnapszahlen passt also sehr gut zum alljährlichen närrischen Treiben.

Folgt man einer Legende aus der rheinischen Karnevalskultur, haben die Vereine dort die Zahl „11“ verwendet, um sich im 19. Jahrhundert über die Französische Revolution lustig zu machen. Kürzt man den französischen Wahlspruch „Egalité, Liberté, Fraternité ab, lässt sich diese Zahl leicht zusammensetzen.

Ein dritter Mythos geht auf den Bauernkalender zurück. Seit jeher galt hier der 11. November als Ende des landwirtschaftlichen Wirtschaftsjahres. Da zu diesem Zeitpunkt die komplette Ernte eingefahren und bereits weiterverarbeitet und auch der Wein zu diesem Zeitpunkt reif zum Trinken ist, beginnen für die Bauern an diesem Tag die Ferien. Also durchaus ein Grund zum Feiern!

Ab dem 11.11. heißt es also in vielen Teilen Deutschlands „Helau, Alaaf oder Helaaf“. Mit diesen Rufen begrüßen sich die sogenannten Jecken oder Narren beim Karneval. Das närrische Zentrum Deutschlands liegt im Rheinland: die Städte Köln, Düsseldorf und Mainz können alle als Hochburgen des Karnevals bzw. der Fastnacht bezeichnet werden. Aber auch in anderen Teilen Deutschlands wird Karneval gefeiert, dann unter dem Namen „Fasching“ oder „Fasnet“.

Der Brauch Karneval zu feiern, ist sehr alt. Schon seit dem 13. Jahrhundert gibt es Karnevalsumzüge und die Wahlen einer Karnevalskönigin beziehungsweise eines Karnevalskönigs. Während der Karnevalszeit kann man ausgelassen feiern und lustig sein. Deswegen verkleiden sich die meisten Menschen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Am sogenannten „Aschermittwoch“ endet die Karnevalssaison dann. In manchen Städten gibt es an diesem Tag sogar eine so genannte „Beerdigung der Fastnacht“. Danach beginnt die 40-tägige Fastenzeit als Vorbereitung auf das Osterfest.

Auch die Ponys verkleiden sich gerne – so ist die Gruselnacht in Ponyville jedes Jahr ein Highlight! Die Ponys schlüpfen hier schaurig-schön kostümiert in andere Rollen, spielen Partyspiele und sammeln Süßigkeiten – allen voran Pinkie Pie. Die Pony-Gruselnacht zum Fest gibt es auch zum Nachspielen – da warten Twilight Sparkle, verkleidet als Zauberin, und ihre Freundinnen auf gruseligen Spaß in dem ausgebauten Baum, der Golden Oak Bibliothek.