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My Little Pony Club - Weihnachten in Deutschland

Weihnachten in Deutschland

Lebkuchen, Spekulatius und Schokoweihnachtsmänner – in Deutschland stimmen sich die Menschen mit leckeren Süßigkeiten, auf Weihnachtsmärkten und gemütlichen Wochenenden mit der Familie auf das Weihnachtsfest am 24. Dezember ein. In der Vorweihnachtszeit verkürzen Adventskalender die Wartezeit auf das große Fest. Ob Schokolade oder Spielzeug, gekauft oder selbstgemacht – Adventskalender sind nicht nur etwas für Kinder. Aber es gibt noch mehr Bräuche: In der Vorweihnachtszeit wird vier Wochen vor Heiligabend jeden Sonntag eine Kerze vom Adventskranz angezündet. Der Brauch geht zurück auf den Hamburger Erzieher und Theologen Johann Hinrich Wichern (1808 – 1881). Da die Kinder, die er betreute, ihn immer wieder fragten, wann denn endlich Weihnachten sei, baute er ihnen im Jahr 1839 einen großen Holzkranz mit 19 kleinen roten und vier großen weißen Kerzen. An den Wochentagen zündete er jeweils eine weitere – kleine – rote Kerze an, an den Adventssonntagen eine große weiße. Heute ist der Adventskranz ein aus Tannenzweigen geflochtener Tischschmuck mit vier großen Kerzen, der inzwischen in vielen anderen Ländern übernommen wurde.
Denkt man an Weihnachten, denkt man allerdings an einen ganz anderen, besonderen Schmuck: Den Tannenbaum, der im Mittelpunkt des Weihnachtsfestes steht. Traditionell werden unter ihm Geschenke abgelegt, die dann am Heiligen Abend ausgepackt werden. Dabei ist der Brauch des Christbaums mehr als 500 Jahre alt – es ist also schon längere Zeit üblich in der düsteren Winterzeit eine grüne Pflanze als Symbol für neues Leben mit Kerzen als Zeichen der Hoffnung für mehr Licht zu schmücken. Die erste Erwähnung eines Weihnachtsbaums, der dem heutigen schon sehr nahekommt, stammt aus dem Jahr 1419: Bäcker aus Freiburg im Breisgau behängten einen Baum mit allerlei Naschwerk, Früchten und Nüssen, den die ortsansässigen Kinder an Neujahr abernten durften. Um 1660 sind erste Weihnachtsbäume mit Lichtschmuck für den Hannoverschen Hof belegt. Mit den Kerzen werden Weihnachtsfeiern im 17. und 18. Jahrhundert zunehmend zu häuslichen Familienfesten. Heute sind Christbäume in den meisten deutschen Wohnzimmern vertreten und viele Familien schmücken sie gemeinsam.
Apropos „gemeinsam“: Der Abend des 24. Dezember steht ganz im Zeichen gemeinsam verbrachter Zeit, dem Weihnachtsessen. Traditionell steht hier bei vielen Familien Würstchen und Kartoffelsalat auf dem Tisch. Am ersten oder zweiten Weihnachtsfeiertag wird dann die obligatorische Weihnachtsgans gegessen.