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My Little Pony - Weihnachten in Russland und Griechenland

Weihnachten in Griechenland und Russland

In Griechenland bekommen die Kinder am Heiligen Abend kleine Geschenke. Mit Trommeln, Glocken und Rasseln ziehen sie durch die Straßen und singen so genannte „Kalanta“, traditionelle Lieder für die Feiertage. Sie segnen die Häuser, kündigen die Geburt Christi an und bringen so den Anwohner Glück ins Haus. Als Belohnung gibt es kleine Geldgeschenke, Obst und Süßigkeiten.
Die „richtige“ Bescherung findet dann erst in der Silvesternacht statt. Im griechischen Volksglauben kommen zu Weihnachten „Kalikanzari“ (Kobolde) aus der Unterwelt auf die Erde, um die Menschen zu ärgern und zu necken. Zwölf Nächte lang müssen diese mit brennenden Weihnachtsfeuern abgewehrt werden. Die kleinen Kobolde sind es auch, die das ganze Jahr über in der Unterwelt versucht haben den Weihnachtsbaum zu fällen. An Weihnachten schließlich findet er dann den Weg zu den Menschen. Zu einem traditionellen griechischen Weihnachtsessen gehört, neben einer Weihnachtspute, auch unbedingt ein „Vassilopita“. Dies ist ein Kuchen, in den eine Goldmünze eingebacken wird. Derjenige, der das Kuchenstück mit der Münze isst, darf sich der Tradition nach das ganze kommende Jahr über Glück im Leben freuen.

Erst am 07. Januar wird in Russland Weihnachten gefeiert, da die russisch-orthodoxe Kirche, die größte Glaubensgemeinschaft Russlands, seine Feiertage nach dem alten julianischen Kalender festlegt. Weihnachten ist hier nach Ostern das zweitwichtigste Fest. Im Zuge der Oktoberrevolution wurde das Weihnachtsfest zunächst verboten. Erst seit 1991 ist Weihnachten wieder ein Feiertag und lebt mit all seinen Traditionen wieder auf. Ab dem 28. November wird in Russland 40 Tage lang gefastet und die orthodoxen Christen nutzen diese Zeit, um Körper und Geist zu reinigen. Ist die Fastenzeit dann endlich überstanden, wird am 07. Januar ein großes Festmahl serviert. Bei dem Essen gibt es zwölf Gänge, wobei jeder Gang für einen der christlichen Apostel steht. Im Mittelpunkt der russischen Weihnachtsfeierlichkeiten steht die Figur des Väterchen Frost („Ded Moroz“) mit seiner Enkelin, dem Schneemädchen („Snegurotschka“). Die beiden kommen am Weihnachtsabend mit ihrem Pferdeschlitten vorbei und bringen die Geschenke.